Therapieparcours in Bad Oeynhausen als Trainingsstrecke für Patienten und Planer

| Diese Station mit erhabenen Felsquadern mit unterschiedlichen Oberflächen, verstreut auf dem Waldboden angeordnet, ist für Sehbehinderte sehr schwer zu überqueren, für Gehbehinderte mittel bis schwer. Einzelne Geländer geben Hilfestellung. Rollstuhlfahrer können außen an der Station vorbeifahren. Im Hintergrund die Quergefällestrecke, im Vordergrund unregelmäßig und regelmäßig verlegte Sandsteinplatten |
Er beginnt hinter dem Klinikparkplatz und führt in zwei Etappen bergab bis zu einem Ruherondell oberhalb des Hambke-Baches. Hervorzuheben ist die genaue Beschilderung: vor jeder Parcours-Station wird benannt, was den Nutzer erwartet - welcher Bodenbelag, welcher Schwierigkeitsgrad, Länge der Station - und zwar in kontrastreichem Großdruck sowie in Brailleschrift. Alle Schilder des Therapieparcours sind einheitlich gehalten und durchnummeriert. Für Sehbehinderte gibt es den kompletten Rundgang in gesprochener Form auf Cassetten, welche bei den benachbarten Kliniken ausgeliehen werden können. | Schwellen in 1, 2, 4 und 8cm Höhe können für einen Rollstuhlfahrer schon das Aus bedeuten. Für Sehbehinderte sind sie latente Stolpergefahren. Der Handlauf ist hier in vorbildlicher Weise angebracht |

| Das Kieselpflaster stellt für Seh- und Gehbehinderte einen mittleren Schwierigkeitsgrad dar. Im Hintergrund Stationen mit Sandbelag und geschlagenem Natursteinpflaster |

| An die Bodenschwellen schließt sich der Treppenlauf mit 15/35er Stufen an. Der Handlauf bietet Sicherheit. Rollstuhlfahrer trainieren hier mit und ohne Hilfestellung das gekippte Befahren der Stufen. Rechts vom asphaltierten Hauptweg ist ein Stück Finnenbahn sichtbar |