Pädagogische Aspekte der Gartenarbeit - oder Gärtnern aus der Sicht der Kinder

- oder Gärtnern aus der Sicht der Kinder
Martin Verfürth

• Pädagogik im Garten-Wozu ?
• Mit den Augen der Kinder : Erlebnisraum Garten
• Didaktische Aspekte der Gartenarbeit
• Gärtnern mit Kindern
• Literatur
• Über den Autor


Pädagogik im Garten - Wozu ?
Ist das nötig? Muß man nun auch noch die Pädagogik in den Garten hineintragen? Gibt es nicht wirklich wichtigere, dem Zeitgeist angemessenere pädagogische Themen`?

Das Fernsehen zum Beispiel. Ist es nicht zum wichtigsten Informationsträger für unsere Kinder geworden? Welchen Bildungswert besitzt es für unsere Kinder? Oder der Computer, schon Grundschulkinder sollen mit ihm lernen! Wird die Benutzung des Computers unsere vierte Kulturtechnik`?

Einpflanzen- eine wichtige Begegnung mit dem Boden als Lebensgrundlage für die Pflanzen


Dies sind nur zwei von vielen ernsthaften, ernstzunehmenden Themen, doch vergessen wir leicht bei diesen Themen, das wir uns dort nur mit Leben aus zweiter Hand beschäftigen. Was fehlt ist

• die direkte Auseinandersetzung mit dem Leben,
• das hautnah, mit allen Sinnen Erlebte,
• die natürliche Umwelt

Wieviel spannender und aufregender ist da das unmittelbar Erlebte, weil es alle Sinne anspricht.

Stellen Sie sich einmal vor, Sie lauten durch einen "Wald" aus Gräsern: Weiche Rispengräser streicheln Ihr Gesicht, harte Grasblätter kratzen an den Beinen, Grashüpfer springen zur Seite, klebriger Schaum bleibt an Händen und Beinen hatten, Samenflug zwingt zum Augenschließen bzw. Blinzeln, es riecht nach Erde, Heu und Blumen, es knackt und raschelt bei jedem Schritt ... Dies alles erlebt ein fünfjähriges Kind, wenn es im Juni durch eine ungemähte Wiese läuft: Ein Erlebnis mit allen fünf Sinnen!

Und wie sieht die Welt unserer Kinder aus? Viele wohnen in Hochhausriesen, spielen auf Asphalt, begegnen dem Einheitsgrün städtischer Grünanlagen. Diesen Kindern geht eine wichtige Erfahrung verloren: die Begegnung und der Umgang mit Boden, Pflanzen und Tieren. Der Garten kann ein Zufluchtsort für diese Kinder werden, ein Ort zum Erleben der Natur.

Und Gartenarbeit wird - wenn nicht unter Zwang erlebt - beileibe nicht als unangenehm empfunden. Denn der Anbau und die Pflege von Nutzpflanzen stellten einen wesentlichen Fortschritt in der Kulturgeschichte des Menschen dar. Diese Erfahrung können unsere Kinder bei der Gartenarbeit nacherleben.

Gartenarbeit erhält somit wichtige, menschbildende Funktionen: Der Umgang mit Boden, Pflanze und Tier bezieht den Menschen wieder ein in die Kreisläufe der Natur, stiftet ldentifikationsperspektiven, bereitet Selbstfindungsprozesse und regt zu vernetzendem Denken an.

Wir Erwachsene müssen den Kindern den Garten als Erfahrungsraum wieder öffnen. Aber dafür ist es nötig, daß wir den Garten mit den Augen von Kindern sehen: Wir müssen unsere Sinne öffnen, bereit sein zum Staunen, Spielen, Forschen.


Mit den Augen der Kindern: Erlebnisraum Garten
Der Boden, die Pflanzen und die Tiere bestimmen den Charakter eines Gartens. Betrachten wir diese Strukturelemente eines jeden Gartens einmal mit den Augen eines Kindes.

Kleine Kinder spielen im Sandkasten, matschen gerne, suchen also den Kontakt mit dem Boden. Die Psychologie lehrt uns, daß diese Entwicklungsphase sehr wichtig für eine gesunde psychische Entwicklung des Kindes ist. Auch die größeren, l0- bis 12jährigen Kinder spielen noch gerne mit Erde, experimentieren mit Erden und Erdmischungen, so handwerkeln sie beispielsweise gerne mit Tonerde oder untersuchen die Filterfähigkeit verschiedener Böden.

Auch eine Begegnung mit dem Boden: Schulkinder “glätten” die Tonschicht des Schulteiches


Im Erlebnisraum Garten sollen die Kinder mit dem Boden spielen und experimentieren dürfen: dürfen ihn als Kleinkind mit einem Stock umpflügen, auch wenn die Salatpflanzen danach wieder festgedrückt werden müssen, dürfen als Schulkind im Sandkasten einen eigenen Garten bauen, und wie interessant ist erst ein halbreifer Komposthaufen!

So werden Kinder spielend mit dem Boden vertraut, beginnen zu begreifen, "was Boden ist": ein Lebensraum mit verschiedenen Erden, mit Pflanzenresten, mit Samen. mit Tieren.

Ein kleines Kind nimmt alles in die Hände, begreift die Umwelt im wörtlichen Sinne - auch den Garten.

Und jetzt stellen Sie sich vor, Sie sind im Garten und da kommt Ihr Sprößlich, rupft und zupft und hält Ihnen strahlend seine Hand entgegen: lauter Blumenköpfchen.

Wer jetzt schimpft, der hat nicht begriffen, was das Kind ihm zeigen will: Es hat etwas Schönes gefunden und in Besitz genommen und verschenkt es nun. Dieser "Blumenstrauß" gehört selbstverständlich in eine Vase, und wenn es auch nur ein tiefer, mit Wasser gefüllter Teller ist. Denn die Werte, die Maßstäbe im Umgang mit den Pflanzen müssen wir setzen, und dabei spielt unser Vorbild eine große Rolle.

Solche Maßstäbe müssen dem Kind einsichtig sein, beim Blumenpflöcken übrigens: nie verbieten - könnte man dem Kind drei Maßstäbe begreiflich machen:

• Je größer die Händchen, desto größer sollen die Stiele sein!
• Nie eine Blume pflücken, wenn von dieser Sorte nur eine Blume blüht!
• Pflanzen leben! Man muß das Blumensträußchen ins Wasser stellen, sonst verwelken die Blumen sofort.

Und Kinder müssen im Garten erfahren können,

• daß man mit Pflanzen spielen kann (z.B. mit dem Löwenmäulchen),
• daß man Pflanzen essen kann (z.B. Sauerampfer),
• daß manche Pflanzen duften (z.B. Gartenreseda),
• daß Pflanzen aber auch stark riechen können und dem kranken Menschen helfen (z.B. Tees, verschiedene Heilkräuter),
• daß einige Pflanzen giftig sind und dem Kind beim Berühren (z.B. Herkulesstaude) oder durch Verzehr (z.B. Feuerbohne) sehr schaden können.

So wird beim Kind - und das ist ein Wert - eine positive Einstellung zur Pflanze herangebiIdet:

Pflanzen erfreuen den Menschen, können den Menschen ernähren und helfen dem kranken Menschen.

Tiere faszinieren Kinder: Sie bewegen sich fort, man kann sie anfassen, fangen, beobachten. Kinder begegnen Tieren offen, mit dem Herzen und mit dem Verstand,

aber auf das Bindewort kommt es an! Dazu zwei Beispiele:

Meine kleine Tochter findet im Garten einen Regenwurm und ist begeistert von der Fortbewegungsart des Wurmes, wie er sich durch die Grashalme windet und zwischen Erdkrumen verschwindet. Abends im Bett erfindet sie ein neues Spiel: Regenwurm spielen, sie robbt und kriecht zwischen und unter Kopfkissen und Bettdecken. Jetzt fehlt nur noch jemand, der die pickende Amsel spielt!

Im Biologieunterricht einer fünften Klasse bespreche ich die Anpassungen des Maulwurfs an seinen Lebensraum. Film und Buch veranschaulichen meinen Unterricht. Die Kinder sind interessiert, fragen viel; es wird eine richtig schöne Biologiestunde. Am Ende der Stunde - ich meine, alles sei gesagt - fragt dann ein Schüler "Sagen Sie mal, wie groß ist denn eigentlich ein Maulwurf?" Verblüffung bei mir ob der unerwarteten Frage. Erstaunen beim Schüler wegen der geringen Größe des Maulwurfs.

Das erste Beispiel zeigt die emotionale Ebene bei der Begegnung von Kindern mit Tieren und die kognitive Verarbeitung, das zweite Beispiel die kognitive Ebene, aber gleichzeitig auch, wie leblos Kognition ohne Emotion ist. Beide Beispiele handeln von Tieren

Kinder sind begabte Floristen:

Ihre Blumensträußchenenthalten Blumen, Kräuter und Gräser aus der ästhetischen Sicht der Kinder

aus dem Erlebnisraum Garten, beide Erfahrungsebenen, die kognitive wie die emotionale Ebene, werden im Garten erlebbar. Und beide werden ergänzt durch den handelnden Umgang mit den Dingen.

Kinder begreifen so schnell: Tiere gehören zum Garten, denn z.B.

• der Regenwurm lockert den Boden,
• die Pflanze braucht den Boden,
• die Raupe frißt an der Pflanze,
• die Meise frißt die Raupe...

Schon kleine Kinder verstehen im Garten einfach ökologische Zusammenhänge, weil sie sie sehen, mitbekommen, erleben. Und Kinder sehen diese Zusammenhänge ganz "offen", ohne unsere Werte, unsere Moral. Zwar haben auch sie ihre Werte, aber die sind offener. Zum Beispiel ist für ein Kind etwas, was klein ist, schätzenswert, aber nicht nur das kleine Vögelehen auch das kleine Kätzchen. Aber beide wollen leben: Fressen und Gefressenwerden. Im Garten erlebt das Kind zwar mit Parteinahme, aber ohne Sentimentalität Gesetze der Natur. Und wenn hier der Erwachsene nicht mit seinem Gut-Böse und Nutzling-Schädling Denkschemata eingreift, entwickelt das Kind ein ganz natürliches Verhältnis zu den Tieren, zu den Pflanzen, zum Garten.

Kinder, die im Erlebnisraum Garten so die Natur erleben, vollziehen unbewußt die neolithische Revolution, den Anbau von Nutzpflanzen und die Domestikation von Tieren, nach, im Garten vor allen Dingen bei der Pflege von Blumen und Gemüsen; sie erleben etwas typisch Menschliches und gleichzeitig etwas Menschbildendes. Und darin liegt der pädagogische Wert der Gartenarbeit: Gartenarbeit formt Einstellungen zu Boden, Pflanze und Tier, sie bezieht den Menschen in die Kreisläufe der Natur wieder mit ein.

Ein Teich birgt viele Geheimnisse- Natur erleben am Teich



Didaktische Aspekte der Gartenarbeit
Für den Schulbiologen enthält die Gartenarbeit neben der bereits dargelegten phylogenetischen Erfahrung (Nachvollzug der Seßhaftwerdung/der Bodenbearbeitung als menschbildender Wert) und neben der schon erörterten biologiedidaktischen Inhalte (Erkennen ökologischer Zusammenhänge) eine Reihe weiterer didaktischer Aspekte.

Bei der Betätigung des Kindes im Garten wird Leben als dynamischer, Veränderungen unterworfener Prozeß erfahren, Kreisläufe werden erkannt, Entwicklungen als natürliche, kontinuierliche Vorgänge wahrgenommen. Das schafft Identifikationsperspektiven und Verständnis für die eigene Entwicklung: Gartenarbeit wirkt erzieherisch.

Regeln, Verbote und Gebote haben im Garten einen erkennbaren Sinn und regeln das Zusammenleben: Gartenarbeit fördert soziales Lernen.

Praktische Fähigkeiten sind im Garten gleichberechtigt neben den kognitiven, die sonst im Schulalltag überwiegend gefordert werden und zu vielen Frustrationen führen. Im Garten sind vielfältige Möglichkeiten zum Ausgleichen von Benachteiligungen, zum Abreagieren von Agressionen und zum Rückziehen zur stillen Besinnung gegeben: Der Garten besitzt psychohygienische Möglichkeiten.

Bei der Gartenarbeit erhält der Körper die lebenswichtige UV-Bestrahlung, Herz und Kreislauf werden angeregt und der ganze Körper wird durch die klimatischen Umweltreize gestärkt: Gartenarbeit ist gesund.

Gärten sind in unseren asphaltierten und betonierten- Städten grüne Oasen. Als naturnah gestaltete Gärten erhalten sie eine wichtige biologische Ausgleichsfunktion

in unserer uniformierten und verstädterten Landschaft, sie werden Rückzugsort für heimische Pflanzen und Tiere: Naturnah gestaltete Gärten erziehen zum Naturschutz. '

Der Schulgarten ist Anschauungsort, Liefergarten für den Biologie- und Hauswirtschaftsunterricht sowie grünes Klassenzimmer für alle, auch Schulteste kann man im Garten feiern: Der Schulgarten ist Teil des Schullebens.

Sinnvolle Freizeitbeschäftigungen zu bieten, ist eine große gesellschaftliche Aufgabe. Gartenarbeit besitzt einen hohen Freizeitwert mit ökonomischen Nutzen (Selbstversorgung mit Gemüsen und Obst) und ökologischer Bedeutung (der Garten als grüne Insel für Pflanze, Tier und Mensch): Schulgartenarbeit ist Erziehung zu sinnvoller Freizeitbetätigung.











Gießen - eine wichtige Beschäftigung für Kinder im Vorschulalter



Gärtnern mit Kindern
Nun zur Praxis. Was kann man mit Kindern konkret im Garten tun'? Gibt es in den verschiedenen Altersstufen unterschiedliche Interessen, Neigungen, Schwerpunkte? Welche Pflanzen sind für Kinder geeignet?

Hier nun für jede Altersstufe ein paar Anregungen, besonderer Wert wird dabei auf den spielerischen Zu- und Umgang zu bzw. mit den Pflanzen gelegt.


Vorschulkinder ( 1 - 6 Jahre)

Für die Vorschulkinder ist der Garten ein großer Spiel- und Erfahrungsraum. Sie pflücken gerne Blumen, gießen auch bei Regenwetter, wollen helfen beim Säen und ahmen spielerisch die Gartenarbeit der Erwachsenen nach.

Spiele:
Sonnenblumenwettrennen, ein Narzissenbett (für Felix) im Herbst pflanzen, ein Bohnenzelt bauen, einen Rhabarberhut aufsetzen.

Blumen/Kräuter/Gemüse:
Löwenmaul, Schlafmätzchen, Sonnenblume, Sauerampfer, Rhabarber, Feuerbohne, Zuckererbsen, Möhren.




Grundschulalter (6 - 10 Jahre):

Mit Grundschulkindern kann man spielerisch Wachstumsvorgänge erkunden: Aussaat, Keimung, Pikieren, Stecklingsvermehrung, Ablegervermehrung und Blumenzwiebeltreiberei lassen sich im Garten durchführen bzw. beobachten.

Spiele:
Sonnenuhr mit einer Sonnenblume, den Namen mit Kresse schreiben, wer wird Gurkenkönig? Kartoffeldrucke herstellen, Kartoffelmännchen basteln, kleine Gerichte zubereiten.

Blumen/Kräuter/Gemüse:
die Einjährigen, Zwiebeln und Knollen, Fleißiges Lieschen, runde Möhren, Kohlrabi, Kartoffeln, Salate, verschiedene Kräuter (für den Kräuterquark).




Vorpubertät (9 - I 3 Jahre, 5./6. Klasse)

Kinder dieser Altersstufe sind auf Entdeckungen aus, forschen gerne im Garten, basteln mit Zweigen und Früchten und wollen sich im Garten auch körperlich betätigen. Aber ihr Hauptinteresse gilt den Tieren.

Spiele/Versuche:
ein Gartenbeet nach eigenen Ideen auslegen, ein Kistengärtchen bauen, interessante Blumen und Gemüse aussäen, Düngungsversuche durchführen, verschiedene Böden untersuchen, ein Nasch- und Duftbeet anlegen, ein Gartentagebuch führen, Blumengestecke herstellen, eine Kürbislaterne basteln, Popcorn rösten, Marmelade kochen.

Und für die Tiere:
Nistkästen für Vögel bauen, Misthilfen für Insekten schaffen, Schlafsäcke für Ohrwürmer nähen, ein Hotel für Igel basteln, einen Regenwurmwanderkasten anlegen.... und Beobachtungsprotokolle führen.

Blumen/Kräuter/Gemüse:
Trockenblumen Obstbäume und Beerensträucher, Zuckermais, Kürbis, Zierkürbis, Luffa.




Jugendliche ( 12 - 15 Jahre, 7.-9. Klasse)

In der Pubertät sind die Kinder nur schwer für den Garten zu begeistern, am ehesten interessiert sie noch die technische Seite der Gartenarbeit. Das Anlegen eines Teiches, der Bau eines Gewächshauses, die Konstruktion einer Pergola, der Aufbau einer Gartenarche oder die Planung eines alternativen Geräteschuppens mit Grasdach und Lehmwänden weckt ihr Interesse und ihre Bereitschaft zur Mitarbeit. Jedoch die Auswertung, die Umsetzung ihrer "Werke" für den Garten überlassen die Jugendlichen dann wieder den Erwachsenen.

Die jungen Damen sind ganz besonders bei der Sache, wenn es um Naturkosmetik geht. Und da gibt es dann wieder genügend Bezugspunkte zum Garten.




Junge Erwachsene (15 - 20 Jahre, 10.-13. Klasse)
Die pragmatische und wissenschaftliche Seite des Gartens gewinnt zunehmend an Interesse. Beim Thema Genetik kann man auf die vielfältigen Züchtungsformen der Tomate oder des Kohls hinweisen und dann auch verschiedene Sorten einmal aussäen und kultivieren. Der Garten wird jetzt auch verstärkt aus ökologischer Sicht betrachtet: Bodenqualität, Biotop- oder Nutzgarten, Teichuntersuchungen, Pflanzengesellschaften sind nur einige Stichworte wissenschaftlich-pragmatischer Betrachtungsweise des Gartens. Und dann gewinnt der Garten weiterhin als Freizeitraum an Bedeutung: Man kann im Garten schöne Grillfeste und romantische Feten feiern.

Kurz, der Garten wird wieder angenommen, zögerlich zwar, aber doch als biologischer Anschauungsort und naturnaher Freizeitraum.

Garten bedeutet nicht nur Gartenarbeit. Und Gartenarbeit ist nicht nur Arbeit!

Garten - mit diesem Wort verbinden sich viele Assoziationen: Spiel und Spaß, körperliche Arbeit, stille Besinnung, Farben und Ästhetik, Essen und Trinken, botanisches Wissen, ökologisches Denken, Nachbarschaft und Feste und, und, und.

Vergessen wir dabei nicht unsere Kinder, sie brauchen ihn!

Für alle, die sich mit dem Thema Garten und Kinder näher beschäftigen. wollen, ist die nachfolgende Literaturliste zusammengestellt worden




Literatur
ALTMANN, H. Giftpflanzen - Gifttiere. BLV Verlagsgesellschaft, München 1979.

ARNDT, M. u.a.: Die Natur erlebt und beobachtet mit Vorschulkindern. Verlag Volk und Wissen, Berlin 1974.

BLECH, D. & Ch. SPANGENBERG. Die·Garten-Uhr. Ellermann Verlag, München 1986.

BRUNS, S. & H. Die fröhliche Spielwiese: Über 80 lustige Spiele und Spielgeräte zum Selbermachen. Kösel-Verlag, München 1986. Sonnenblumenwettrennen - Verloren !

- Spielen- und Basteln-Freizeitbuch: Spiele und Spielgeräte für den Garten. Kösel-Verlag, München 1986.

BÜCKEN, H. (Hg.). In und mit der Natur.Mit Kindern im Spiel die Natur erkunden Burckhardthaus-Laetare Verlag/Christopherus Verlag, Gelnhausen 1983

CORNELL, J.B. Mit Kindern die Natur erleben. Ahorn Verlag, Soyen 1979.

DE HAEN, W. Bei uns im Garten. O. Maier-Verlag, Ravensburg 1984

FRÄNZ, D. Schulgarten - Eintagsfliege oder Dauereinrichtung? In: Der Palmengarten 50, 1986, H. 3, S. 178-185.

Sonnenblumenwettrennen - Verloren !


FRITZSCHE, H. Gärtnern mit Kindern. BLV Verlagsgesellschaft, München 1984.

GROSSE, E. Biologie selbst erlebt. Aulis Verlag, Köln 1976.

HOENISCH, N. & E. NIGGEMEYER. Heute streicheln wir den Baum. O. Maier Verlag, Ravensburg 1981.

KNIRSCH, R.R. Unsere Umwelt entdecken. Spiele und Experimente für Eltern und Kinder. W. Krüger Verlag, Frankfurt a.M. 1988.

KUHN, K., W. PROBST & & K. SCHILKE. Biologie im Freien. .I.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 1986.

SCHMIDT, W. & C. ADRIAN. Was lebt in unserem Garten'? O. Maier Verlag, Ravensburg 1983

. SIMMONS, D. Ravensburger Gartenbuch für Kinder. O. Maier Verlag, Ravensburg 1977.

STÖCKLING-MEYER, S. Natur-Spielzeug. O. Maier Verlag, Ravensburg 1981.

VERFURTH, M. Kompendium Didaktik Biologie. Eine Biologiedidaktik für naturnahen Unterricht von der Vorschule bis zur Sekundarstufe II. Ehrenwirth Verlag, München 1987.

VOGEL, A. Das große Buch für kleine Gärtner. F. Coppenrath Verlag, Münster 1978.

WINKEL, G. (Hg.) Das Schulgartenhandbuch. Friedrich Verlag, Velber 1985.

ZIMMERLI, E. Freilandlabor Natur. Schulreservat, Schulweiher, Naturlehrpfad. Verlag: W WF Schweiz, Zürich 1980.


Über den Autor
Anschrift des Verfassers: Martin Verfürth

Hauptstraße 294, D-51143 Köln

Verfasser des Buches: Kompendium Didaktik Biologie. Eine Biologiedidaktik für naturnahen Unterricht von der Vorschule bis zur Sekundarstufe II. Ehrenwirth Verlag, München 1987

dazu:

Das klassische Unterrichtsfach Biologie hat in den letzten Jahren - nicht zuletzt aufgrund der breiten öffentlichen Diskussion um die drängenden ökologischen Probleme - neue Bedeutung für Schule und Gesellschaft gewonnen.

Vor dem Hintergrund der zahlreichen didaktischen Entwürfe und methodischen Vorschläge zu einem zeitgerechten Biologieunterricht gibt M.Verfürth eine übersichtliche, konzentrierte Einführung in alle bedeutsamen Felder heutiger Biologiedidaktik. Er entwirft zugleich ein Konzept für einen naturnahen Biologieunterricht (Schulgarten, Schulzoo,außerschulische Lernorte), stellt Handlungsmodelle vor und zeigt vielfältige Möglichkeiten der Realisierung