Natürlich gesund ! - Die Wirkung des Naturerleben auf die Gesundheit des Menschen

Heike Ruhe 2002 / 2003

Für Garten-Therapie.de sind im folgenden dankenswerterweise, das Inhaltsverzeichnis, die Einleitung und die Zusammenfassung dieser Diplomarbeit überlassen worden. Besonderer Dank gilt besonders der sehr aufwendigen Literaturliste, die sie ebenfalls hier zur Verfügung stellt.

Danke dafür !


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung.......12

2 Methodisches Vorgehen13

3Begriffserläuterungen und Definitionen14
3.1    Natur und Landschaft14
  3.1.1 Begrifflicher Wandel14
  3.1.1.1 Äußere Natur15
  3.1.1.2 Innere Natur15
  3.1.2 Landschaft16
  3.1.3 Umwelt.........16
3.2    Gesundheit.............16
  3.2.1 Gesundheitsbegriff16
  3.2.2 Gesundheit aus systemischer Sicht18
  3.2.2.1 Salutogenese18
  3.2.3 Herleitung und verwendete Definition19
3.3    Naturerleben..........19

4Rechtliche Grundlagen für die Erholungs- und Gesundheitsvorsorge22
4.1    „Strategische Umweltprüfung“ (Richtlinie 2001/42/EG)22
4.2    Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG)22
4.3    Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG)23
4.4    Naturschutzgesetz von Baden-Württemberg (NatSchG)23

5Die Wirkung von Natur auf die Gesundheit des Menschen25
5.1    Stress..................25
  5.1.1.1 Auswertung von Studien26
5.2    Psychische und kognitive Auswirkungen26
    5.2.1 Emotionen26
    5.2.2 Geistige Erschöpfung26
5.3    Soziale Auswirkungen27
  5.3.1 Aggressionen und Gewalt27
  5.3.2 Kriminalität28
  5.3.3 Armut...................28
5.4    Physiologische Auswirkungen28
  5.4.1 Krebsnachsorge29
5.5    Therapien und gesundheitsförderliche Aktivitäten in der Natur29
  5.5.1 Naturtherapie29
  5.5.2 Wildnispädagogik30
  5.5.3 Gartentherapie30
  5.5.4 Wandern und Terrainkuren31
  5.5.5 Meditation32
5.6    Zwischenfazit für die Landespflege32

6Die Bedeutung von Natur für die Gesundheit und Entwicklung von Kindern und Jugendlichen34
6.1    Erkrankungen und Entwicklungsstörungen34
6.2    Allergien............35
6.3    Folgen von Bewegungsmangel35
6.4    Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom36
  6.4.1 Negative Auswirkungen von Wohnumfeldveränderungen37
  6.4.1.1 Verinselung der kindlichen Umwelt37
  6.4.1.2 Auswirkungen des innerstädtischem Wohnumfelds38
6.5 Die Bedeutung eines naturnahen Spielumfelds38
  6.5.1 Die Bedeutung von Spiel für die kindliche Entwicklung38
  6.5.2 Naturnaher Spielraum39
6.6    Erfahrungen in Waldkindergärten39
  6.6.1 Schulfähigkeit nach Besuch eines Waldkindergartens40
  6.6.2 Suchtprophylaxe40
6.7    Zwischenfazit für die Landespflege40

7Umweltschäden und ihre Folgen für die Gesundheit42

8Die Bedeutung und Veränderung des Verhältnisses von Mensch und Natur...................44
8.1    Evolutionstheorien44
  8.1.1 Biophilia-Hypothese44
  8.1.2 Savannen-Hypothese44
  8.1.3 Prospect-Refuge-Theorie45
8.2    Das menschliche Naturverhältnis im Wandel der Geschichte45
8.3    Charakterisierung des gegenwärtigen Naturverhältnisses47
  8.3.1 Psychische Auswirkungen von Naturentfremdung und Fragmentierung47
  8.3.2 Die Wirkung von natürlichen Zyklen und Rhythmen48
  8.3.2.1 Werden und Vergehen – Kontinuität und Wandel49
  8.3.2.2 Jahreszeiten49
  8.3.2.3 Gesundheitliche Auswirkungen einer fehlenden Ausrichtung an natürlichen Rhythmen................50
8.4    Zwischenfazit für die Landespflege51

9Weitere Wirkbereiche von Natur52
9.1    Die Bedeutung von Natur für die Psyche des Menschen52
  9.1.1 Dreidimensionales Persönlichkeitsmodell52
  9.1.2 Entsprechung von innener und äußerer Natur/Natur als Spiegel53
  9.1.3 Übergangsraum/Übergangsobjekte53
  9.1.4 Wandel und Kontinuität54
9.2    Natur als Freiraum und als Ort der Freiheit54
9.3    Die Bedeutung von Natur für die Hirnorganisation54
9.4    Zwischenfazit für die Landespflege55

10Wahrnehmung56
10.1    Informationsaufnahme - Sinne und ihre Funktionsweise56
   10.1.1 Sehsinn................56
   10.1.1.1 Optische Reize in der Natur57
   10.1.2 Hörsinn....................57
   10.1.2.1 Akustische Reize in der Natur57
   10.1.3 Geruchssinn57
   10.1.3.1 Natürliche Düfte und Gerüche58
   10.1.4 Geschmackssinn58
   10.1.4.1 Geschmackswahrnehmungen in der Natur58
   10.1.5 Tastsinn/Taktiles System59
   10.1.5.1 Taktile Reize in der Natur59
   10.1.6 Tiefensensibilität/Propriozeption59
   10.1.6.1 Propriozeptive Wahrnehmung in der Natur60
   10.1.7 Gleichgewichtssinn/Vestibuläres System60
   10.1.7.1 Gleichgewichtsempfinden in der Natur60
   10.1.8 Temperaturempfinden61
   10.1.8.1 Temperaturreize in der Natur61
10.2    Zusammenspiel der Sinne61
10.3    Zwischenfazit für die Landschaftspflege61
   10.3.1 Exkurs zur Betonung des Sehsinnes in der Landschaftsplanung62

11Die Wahrnehmung von Natur und Landschaft63
11.1    Informationsorganisation in der natürlichen Umwelt63
11.2    Preference Matrix63
11.3    Bevorzugte landschaftliche Erscheinungsbilder64
11.4    Abgelehnte landschaftliche Erscheinungsbilder65
11.5    Faktoren für die Erholungswirkung natürlicher Umgebungen65
11.6    Zwischenfazit für die Landespflege66

12Landschaftsästhetik67
12.1    Verschiedene Sinnschichten der Landschaftswahrnehmung68
   12.1.1 Perzeptive Sinnschicht (Sinnesebene)68
   12.1.2 Symptomatische Sinnschicht (Wissensebene)68
   12.1.3 Symbolische Sinnschicht (Symbolebene)69
   12.1.4 Religiosität und Spiritualität im Naturerleben70
12.2    Zwischenfazit für die Landespflege71

13Verschiedene Umweltausprägungen und ihre jeweilige Wirkung im Naturerleben72
13.1    Wildnis...............72
   13.1.1 Wildniskampagnen73
   13.1.2 Ablehnung von Wildnis73
13.2    Kulturlandschaft...............74
13.3    Städtische Zivilisation und Zivilisationslandschaft75
13.4    Naturnähe als Kriterium für die Erholungswirksamkeit von Landschaften75
13.5    Zwischenfazit für die Landespflege76

14 Die Wirkung von Landschaftsformen und Naturelementen77
14.1    Die Wirkung von Landschaftsfarben77
14.2    Die Wirkung von Linien und Formen78
   14.2.1 Die Reliefwirkung79
14.3    Die Wirkung von bewegten Naturelementen79
14.4    Landschaftsformen80
   14.4.1 Wald......................80
   14.4.1.1 Die physische Wirkung des Waldes81
   14.4.1.2 Die psychische Wirkung des Waldes81
   14.4.1.3 Bevorzugtes Erscheinungsbild des Waldes82
   14.4.1.4 Waldränder und Lichtungen82
   14.4.1.5 Optimaler Waldanteil für die Erholung83
   14.4.2 Parklandschaft84
   14.4.3 Wasser und Gewässer84
   14.4.3.1 Quellen85
   14.4.3.2 Bäche und Flüsse85
   14.4.3.3 Stillgewässer und Meer86
   14.4.4 Wiesen und Weiden (Grünland)86
   14.4.5 Städtische Freiräume86
14.5    Naturelemente.................87
   14.5.1 Pflanzen.........87
   14.5.1.1 Bäume und Sträucher87
   14.5.1.2 Blumen und Blüten88
   14.5.2 Tiere.................89
   14.5.3 Erdboden..............89
14.6    Zwischenfazit für die Landespflege90

15Folgerungen für die Planungspraxis91
15.1    Die Folgerungen in der Zusammenfassung91
15.2    Hauptkriterien für eine gesundheitsförderliche Umwelt92

16Vorschläge für die Planungspraxis93
16.1    Flächensicherung93
16.2    Alltäglichkeit von Naturerfahrung94
   16.2.1 Erreichbarkeit von Spielflächen94
16.3    Erhalt und Entwicklung geeigneter Landschaftsformen und Naturelemente95
16.4    Sinnebenen..........95
   16.4.1 Sinnesebene95
   16.4.2 Wissensebene96
   16.4.3 Symbolebene96
   16.4.4 Spirituelle Ebene97
16.5    Wiedereinbindung des Menschen in die Natur97

17Szenarien............99
17.1    Beschreibung der Szenario-Technik99
17.2    Anwendungsmöglichkeiten von Szenarien in der Landespflege100
17.3    Schlüsselfaktoren100
17.4    Datengrundlage für die zu treffenden Annahmen101
17.5    Ausgewählte Szenarien102
   17.5.1 Szenario 1 „Altbewährtes“102
   17.5.1.1 Bewertung103
   17.5.2 Szenario 2 „Natur gesund“103
   17.5.2.1 Bewertung103
   17.5.3 Szenario 3 „Wildnis am Rande“104
   17.5.3.1 Bewertung104
   17.5.4 Szenario 4 „Pro Regio“104
   17.5.4.1 Bewertung105
   17.5.5 Szenario 5 „Global City“105
   17.5.5.1 Bewertung105
   17.5.6 Szenario 6 „Natürliche Energie“106
   17.5.6.1 Bewertung106
   17.5.7 Szenario 7 „Traumlandschaft“106
   17.5.7.1 Bewertung107
17.6    Zwischenfazit...............107

18Neue Sinnbezüge in der Landschaft als Beitrag zur Wiedereinbindung des Menschen in die Natur109
18.1    Mögliche Sinnbezüge von Naturschutzkonzepten und Regionalentwicklungsprojekten110
   18.1.1 Landschaftspflege in Schutzgebieten110
   18.1.1.1 Musealisierung der Landschaft111
   18.1.2 Prozessschutz111
   18.1.3 NATURA 2000112
   18.1.4 Beweidungskonzepte113
   18.1.5 Regionalentwicklungskonzepte114
   18.1.6 Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaften114
   18.1.7 Nachwachsende Rohstoffe und Regenerative Energien115
18.2    Zwischenfazit..............116

19Die Bedürfnisse verschiedener Bevölkerungsgruppen An ihre natürliche Umwelt117
19.1    Planen für ältere Menschen117
19.2    Planen für kranke Menschen und Menschen mit Behinderungen118
19.3    Planen für Kinder120
   19.3.1 Gestaltungskriterien für die schulische Umgebung120
   19.3.2 Kindergärten/Waldkindergärten120
   19.3.3 Flächen für die aktive Naturaneignung/Naturerfahrungsräume121

20Leitbild für die Planung123

21Diskussion und Ausblick124

22Zusammenfassung126

23Literaturverzeichnis128

24Quellenverzeichnis137

25Glossar.................138


Einleitung
In dieser Arbeit soll der Frage nachgegangen werden, welche Bedeutung die Natur für die Gesundheit und das Wohlbefinden des Menschen hat. Ein solcher Zusammenhang wurde zunächst daraus geschlossen, dass Natur schon sehr lange Bestandteil verschiedener Heilmethoden ist.

Die Landschaftsplanung berücksichtigt das Schutzgut Erholungsvorsorge, ist aber vor allem mit den Konflikten zwischen Naturschützern und Erholungssuchenden konfrontiert. Die Umweltmedizin behandelt vielfältigste Erkrankungen, die aufgrund von Umweltschäden entstanden sind. Die Ökopsychologie untersucht die Wirkung der Umwelt auf den Menschen, hier ist mittlerweile auch die natürliche Umwelt Gegenstand einzelner Untersuchungen. Bislang fehlt jedoch eine auf die Landespflege übertragbare, umfassende und interdisziplinäre Betrachtung. Noch ist nur wenig erforscht, wie und wodurch die verschiedenen Landschaftsformen und Naturelemente auf den Menschen wirken.

Es wird in Zeiten knapper Kassen und eines wachsenden Flächenverbrauchs zunehmend schwieriger, für den Naturschutz zu argumentieren. Trotz des ethischen Aspekts von Arten- und Biotopschutzprogrammen sind Akzeptanz und Umsetzung nicht immer gewährleistet. Hier könnten Aspekte der Gesundheitsförderung zusätzliche Argumentationshilfen bieten. Ziel dieser Arbeit ist es, Kriterien dafür herauszuarbeiten, wie eine natürliche Umwelt beschaffen sein sollte, um eine positive Wirkung auf die Gesundheit des Menschen haben zu können.

Dabei wird auch der Frage nachgegangen, wo solche Gebiete am besten liegen sollten. In diesem Zusammenhang wird betrachtet, welchen Wert gerade auch siedlungsnahe oder innerstädtische Flächen für die Gesundheit haben können. Auf diesem Weg könnten Naturschutzgebiete vom Besucherdruck der Erholungssuchenden etwas entlastet werden.

Es war für diese Arbeit notwendig, Literatur aus zahlreichen anderen Fachdisziplinen, wie z.B. der Ökopsychologie, der Humanökologie, der Medizin, der Psychologie und der Ergotherapie zu verwenden. Durch die jeweilige Fachterminologie wird die Übertragbarkeit in die Landespflege erschwert. Für eine bessere Verständlichkeit war es nötig, stellenweise zu vereinfachen und Fachbegriffe durch allgemein verständliche Ausdrücke zu ersetzen. Wo dies nicht möglich war, werden sie im Glossar erläutert.

Eine interdisziplinäre Ausrichtung kann leicht zu Lasten von Tiefe und Exaktheit gehen. Angesichts der Chance, gesundheitsförderliche Aspekte in die Landespflege zu integrieren, erscheint dieses Risiko jedoch gerechtfertigt. Die Arbeit wurde bewusst darauf ausgerichtet, die Thematik in ihren Zusammenhängen darzustellen.


Zusammenfassung
In dieser Arbeit wird die Wirkung von Natur- und Landschaftserleben auf die Gesundheit des Menschen untersucht. Dazu wurde Literatur aus verschiedenen Fachdisziplinen ausgewertet und aus den Ergebnissen Schlussfolgerungen für die Landespflege abgeleitet. Gesundheit wird dabei im Sinne der Weltgesundheitsorganisation als vollständiges seelisches, körperliches und soziales Wohlbefinden definiert. Es wird von einem salutogenetisch orientierten Ansatz ausgegangen. In der Gesetzgebung ist die Sicherung von Natur und Landschaft als Erlebnis- und Erholungsraum für den Menschen verankert.

In einem breit angelegten Literaturstudium konnten deutliche Hinweise darauf gefunden werden, dass Natur eine gesundheitsförderliche Wirkung hat. Den ausgewerteten Untersuchungen zufolge, wirkt sich Natur positiv auf das psychische und physische Wohlergehen aus. Stressreaktionen und geistige Erschöpfung, mit den daraus resultierenden sozialen Folgen können gemindert werden. Naturerleben im weitesten Sinne dient auch als Grundlage verschiedener Therapierichtungen. Für die gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ist Naturerleben von grundlegender Bedeutung. In der Literatur wird betont, wie wichtig dabei die naturnahe Ausstattung von Spielräumen in unmittelbarer Wohnumgebung ist. Naturerleben bewirkt eine nachhaltige Erleichterung bei Aufmerksamkeitsstörungen und sein Fehlen hat eingeschränkte Bewegungs- und Wahrnehmungserfahrungen zur Folge. Weiter wurden die psychischen Auswirkungen von Umweltschäden näher betrachtet.

In einem weiteren Kapitel wurde der geschichtliche Wandel des menschlichen Naturverhältnisses betrachtet, um besser nachvollziehen zu können, welche Faktoren zu der gegenwärtigen Entfremdung von der Natur geführt haben. Die gesundheitlichen Auswirkungen dieser Entfremdung des Menschen von der Natur wurden näher beschrieben.

Zusätzlich wurde Bedeutung der Natur für die Psyche und die Hirnorganisation betrachtet. In den anschließenden Kapiteln ist die Wahrnehmung von Informationen aus der Umwelt in ihren für die Landespflege relevanten Zusammenhängen dargestellt.

Weiterhin wurden Aspekte der Landschaftsästhetik auf ihre Wirkung auf den Menschen hin untersucht. Einen Schwerpunkt bilden dabei die verschiedenen Sinnschichten der Landschaftsästhetik, d.h. die Sinnesebene, die Wissensebene und die Symbolebene.

Angaben zur Erholungswirksamkeit unterschiedlicher Umweltausprägungen, wie Wildnis, Kulturlandschaft und Zivilisationslandschaft, sowie verschiedener Landschaftsformen und Naturelemente wurden aus der Literatur zusammengestellt und beschrieben. Aus diesen vielfältigen Informationen konnten Folgerungen für die Planungspraxis abgeleitet werden, die zu fünf Hauptkriterien zusammengefasst wurden:

Geeignete Flächen müssen zur Verfügung stehen.

Naturerleben muss alltäglich und im direkten Umfeld möglich sein.

Landschaftsformen und Naturelemente müssen in geeigneter Art, Anzahl, Ausprägung und Vielfalt vorhanden sein.

Die Bedürfnisse nach Sinneserfahrungen, Wissen und symbolischen Inhalten werden gleichermaßen befriedigt.

Der Mensch ist auf eine angemessene Weise in die Natur eingebunden.

Zu diesen Kriterien wurden Vorschläge für die Planungspraxis zusammengestellt. Besonderen Wert wurde hierbei auf die Wiedereinbindung des Menschen in die Natur durch neue, zeitgemäße Sinnbezüge gelegt.

In verschiedenen Szenarien wurden anhand der Hauptkriterien die Auswirkungen verschiedener Entwicklungstendenzen von Natur und Landschaft auf die Gesundheit dargestellt und bewertet. In einem weiteren Schritt wurden mögliche Sinnbezüge von ausgewählten Naturschutzkonzepten betrachtet und Assoziationen zu ihrer möglichen symbolischen Wirkung gebildet. Dabei kam als Ergebnis heraus, dass Nutzungskonzepte mehr Sinnbezüge anzubieten haben, als reine Pflegekonzepte. Hieraus ergeben sich neue Argumente für Regionalentwicklungs- oder Nutzungskonzepte, wie z.B. Beweidung.

Um mit dem Symbolgehalt von Natur arbeiten zu können ist es unabdingbar, die Planungs- und Kommunikationsmethoden so zu wählen, dass die betroffenen Menschen in die Planung einbezogen werden können. Um eine weitgehende Berücksichtigung der menschlichen Bedürfnisse zu erreichen, ist eine verstärkte Interdisziplinarität notwendig.

Es ist viel Forschungsbedarf bei den Wirkzusammenhängen von Natur auf die Gesundheit festzustellen. Die bereits vorhandenen Erkenntnisse reichen jedoch aus, um gesundheitliche Aspekte in der Planung berücksichtigen zu können. Aus der gesundheitsförderlichen Wirkung einer natürlichen Umwelt ergeben sich unter Umständen neue Argumente für den Naturschutz.



Literaturverzeichnis
AID (Auswertungs- und Informationsdienst für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten e. V.) (1990): Bäume im ländlichen Siedlungsbereich, 1214, 28 S.

Ammer, U. & U. Pröbstl (1991): Freizeit und Natur. Probleme und Lösungsmöglichkeiten einer ökologisch verträglichen Freizeitnutzung. Pareys Studientexte Nr. 72, Hamburg/Berlin, 228 S.

Anderson, C. M., A. J. Mandell (1996): Fractal Time and the Foundations of Consciousness. Vertical Convergence of 1/f Phenomena from Ion Channels to Behavioral States. In: Mac Cormac E., M. I. Stamenov [eds.]: Fractals of Brain, Fractals of Mind, In Search of a Symmetry Bond, Advances in Consciousness Research, Vol. 7, Amsterdam (NL) und Philadelphia (U.S.A.), 75-126

Antonovsky, A. (1997): Salutogenese. Zur Entmystifizierung der Gesundheit: Dt. erw. Herausgabe von A. Franke, Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie, Forum für Verhaltenstherapie und psychosoziale Praxis, Bd. 36, Tübingen, 222 S.

Appleton, J. (1975): The experience of landscape. London/New York/Sydney/Toronto, 293 S.

Ayres, A. J. (1998): Bausteine der kindlichen Entwicklung – Die Bedeutung der Integration der Sinne für die Entwicklung des Kindes. 3., korr. Aufl., Berlin und Heidelberg, 338 S.

Barthelmeß, A. (1987): Landschaft, Lebensraum des Menschen. Probleme von Landschaftsschutz und Landschaftspflege geschichtlich dargestellt und dokumentiert. Freiburg und München, 384 S.

Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (1987): Landschaftästhetik in der Flurbereinigung. Empirische Grundlagen zum Erlebnis der Agrarlandschaft. Materialien zur Flurbereinigung, H. 11, zugl. H. 8 der Materialiensammlung des Lehrstuhls für Ländliche Neuordnung und Flurbereinigung der TU München, München, 161 S.

Bengel, J., R. Strittmacher & H. Willmann (2001): Was erhält Menschen gesund? Antonovskys Modell der Salutogenese – Diskussionsstand und Stellenwert. Im Auftr. der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) [Hrsg.], Forschung und Praxis der Gesundheitsförderung, Bd. 6, erw. Neuaufl., Köln, 171 S.

Berendt, H., U. Krämer & J. Ring (2002): Allergien – eine Umwelterkrankung, mensch+umwelt spezial, 15. Ausg., 34-44

Bilger, J. (2000): Einige Gedanken - ... und Binde-Striche ... zum Zusammenhang. In: Bilger, J., E. Petersen [Hrsg.], Kinder – Gesundheit – Umwelt – Krankheit. Frankfurt am Main, 13-46

Böhme, H. (2000): Anthropologie der vier Elemente. In: Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH [Hrsg.]: Wasser. Anlässl. des internationalen Kongresses vom 21. bis 25. Oktober 1998 im Forum der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Schriftenreihe Forum, Bd. 9, Elemente des Naturhaushalts I, Köln, 757 S.

Brämer, R. (1998a): Landschaft zu Fuß erleben. Brauchen wir gesondert ausgewiesene Naturerlebnisgebiete? Natur und Landschaft 73, (2), 47-54

Brämer, R. (1998b): Eine Alternative zur Ausweisung von Naturerlebnisgebieten. In: Schemel, H.-J. u.a.: Naturerfahrungsräume. Ein humanökologischer Ansatz für naturnahe Erholung in Stadt und Land. Bundesamt für Naturschutz, Angewandte Landschaftsökologie, Heft 19, Bonn-Bad Godesberg, 91-102

Brämer, R. (2002): Wandern neu entdeckt. Warum es sich lohnt, wieder mehr zu Fuß zu reisen. http://staff-uni-marburg.de/~braemer/Image.htm, 25.6.2002

Brendle, U. (1999): Musterlösungen im Naturschutz – Politische Bausteine für erfolgreiches Handeln. Ergebnisse aus dem F + E-Vorhaben 808 01 141 des Bundesamtes für Naturschutz. „Akzeptanzsteigerung im Naturschutz: Ermittlung von erfolgreichen und zukunftsweisenden naturschutzpolitischen Musterlösungen sowie Konfliktlösungs- und Vermittlungsstrategien“. Bundesamt für Naturschutz (BfN) [Hrsg.], Bonn, 261 S.

Browne, C. A. (1992): The Role of Nature for the Promotion of Well-Being of the Elderly. In: Relf, D. [ed.]: The Role of Horticulture in Human Well-Being and Social Development. A National Symposium. 19.-21. April 1990 – Arlington, Virginia, Portland, Oregon (U.S.A.), 75-83

Bundesamt für Naturschutz (1998): Naturerlebnis ist mehr als Konsum vor Naturkulisse. Pressemitteilung vom 2. Juli 1998. In: Schemel, H.-J. u.a.: Naturerfahrungsräume. Ein humanökologischer Ansatz für naturnahe Erholung in Stadt und Land. Bundesamt für Naturschutz, Angewandte Landschaftsökologie, Heft 19, Bonn-Bad Godesberg, Anhang 2

Capra, F. (1983): Wendezeit. Bausteine für ein neues Weltbild. 3. Aufl., übers. v. E. Schuhmacher, Bern/München/Wien, 512 S.

Deutscher Heilbäderverband e.V., Deutscher Tourismusverband e. V. [Hrsg.] (1999): Begriffsbestimmungen – Qualitätsstandards für die Prädikatisierung von Kurorten, Erholungsorten und Heilbrunnen. 11. Aufl., Bonn, 82 S.

Dordel, S. (1998): Ätiologie und Symptomatik motorischer Defizite und Auffälligkeiten. In: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) [Hrsg.]: Gesundheit von Kindern. Epidemiologische Grundlagen. Expertentagung, Forschung und Praxis der Gesundheitsförderung, Bd. 3, Köln, 98-113

Dorka, O. (2000): Mensch und Gewässer – Beziehungen. In: Gewässernachbarschaften in Baden-Württemberg. Statusbericht 1999/2000, WBW Fortbildungsgesellschaft für Gewässerentwicklung mbH, Heidelberg, 64-82

Duden (2001): Fremdwörterbuch. 7., neu bearb. u. erw. Aufl., Der Duden in 10 Bänden, Bd. 5, Mannheim

Erikson, E. H. (1989): Identität und Lebenszyklus. 11. Aufl., Frankfurt am Main, 224 S.

Faber Taylor, A., F. E. Kuo & W. C. Sullivan (2001a): Coping with ADD. The surprising Connection to Green Play Settings. Environment and Behavior, Vol. 33, (1), 54-77

Faber Taylor, A., F. E. Kuo & W. C. Sullivan (2001b): Views of Nature and Self-discipline. Evidence from Inner City Children. Journal of Environmental Psychology, 21, Download http://www.herl.uiuc.edu

Faller, A. (1988): Der Körper des Menschen. Einführung in Bau und Funktion. 11., durchgesehene Aufl., Stuttgart, 465 S.

Falter, R. (2000): Der Fluss des Lebens und die Flüsse der Landschaft. Zur Symbolik des Wassers. In Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege, Laufener Seminarbeiträge 1/00, Laufen/Salzach, 37-50

Fischerlehner B. (1993): „Die Natur ist für die Tiere ein Lebensraum, und für uns Kinder ist es so eine Art Spielplatz“. Über die Bedeutung von Naturerleben für das 9-13jährige Kind. In: Seel, H.-J., R. Sichler & B. Fischerlehner [Hrsg.], Mensch-Natur. Zur Psychologie einer problematischen Beziehung. Opladen, 148-163

Flade, A. (1993): Spielen von Kindern im Wohnviertel: das home-range-Konzept. In: Harloff, H. J. [Hrsg.]: Psychologie des Wohnungs- und Siedlungsbaus. Psychologie im Dienste von Architektur und Stadtplanung, 185-194

Frohmann, E. (1997): Die Archetypen der Landschaft – ihre äußeren und inneren Bilder. Natur und Landschaft 72, (4), 202-206

Gausemeier, J., A. Fink, O. Schlake (1995): Szenario-Management. Planen und Führen mit Szenarien. München/Wien, 382 S.

Gebhard, U. (1994): Wieviel Natur braucht der Mensch? Psychologische Befunde und umweltpädagogische Konsequenzen. In: Schreier, H. [Hrsg.]: Die Zukunft der Umwelterziehung. Umwelterziehung Bd. 7, Hamburg, 83-118

Gebhard, U. (1998): Stadtnatur und psychische Entwicklung. In: Sukopp, H., R. Wittig [Hrsg.]: Stadtökologie. 2. überarb. u. erg. Aufl., Stuttgart/Jena/Lübeck/Ulm, 105-124

Gebhard, U. (2000): Naturschutz, Naturbeziehung und psychische Entwicklung. Naturerfahrung als Wunsch nach Vertrautheit und Neugier. Naturschutz und Landschaftspflege 32, (2-3), 45-48

Gebhard, U. (2001): Kind und Natur. Die Bedeutung der Natur für die psychische Entwicklung. 2., aktual. Aufl., Wiesbaden, 345 S

. Gebhardt W. (1998): Erlebnisorientierung und Naturverständnis. Möglichkeiten und Grenzen des Naturschutzes aus soziologischer Sicht – dargestellt und erläutert am Konzept des „Naturerlebnisgebietes“. In: Schemel, H.-J. u.a.: Naturerfahrungsräume. Ein humanökologischer Ansatz für naturnahe Erholung in Stadt und Land. Bundesamt für Naturschutz, Angewandte Landschaftsökologie, H. 19, Bonn-Bad Godesberg, 47-69

Gorges R. (2000): Der Waldkindergarten – ein aktuelles Konzept kompensatorischer Erziehung. Unsere Jugend, (6), 275-281

Gorges, R. (2002): Waldkindergartenkinder im ersten Schuljahr – eine empirische Untersuchung. http://www.fbs.fh-darmstadt.de/HOMEPAGES/HomepageGorges2.htm, 24.04.2002

Götze, U. (1991): Szenario-Technik in der strategischen Unternehmensplanung. Wiesbaden, 384 S.

Gröning, G., U. Herlyn (1990): Einleitung: Zum Landschaftsverständnis. In: Gröning, G., U. Herlyn [Hrsg.]: Landschaftswahrnehmung und Landschaftserfahrung. Texte zur Konstitution und Rezeption von Natur als Landschaft. Arbeiten zur sozialwissenschaftlich orientierten Freiraumplanung, Bd. 10, München, 7-22

Günther, R. (2001): Umwelt und Gesundheit: Psychologische Dimensionen eines komplexen Problemfeldes. NNA Bericht, 14. Jg., (1), 54-58

Hanstein, U. (1972): Die Eignung von Waldrändern für die Erholung. In: Akademie für Raumforschung und Landesplanung: Zur Landschaftsbewertung für die Erholung. Forschungs- und Sitzungsberichte Bd. 76, Raum und Fremdenverkehr 3, Hannover, 71-76

Hart, R. A. (1982): Wildlands for children. Consideration of the value of natural environments in landscape planning. Landschaft und Stadt 14, (1), 34-39

Harteisen, U., A. Schmidt & M. Wulf [Hrsg.] (2000): Kulturlandschaftsforschung und Umweltplanung. Fachtagung an der Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen am 9.-10. November in Göttingen, Forschung und Wissen – Landschaftsgestaltung, Herdecke, 250 S.

Hatt, H. (1990): Physiologie des Riechens und Schmeckens. In: Maelicke, A. [Hrsg.]: Vom Reiz der Sinne. Weinheim, 93-128

Haubl, R. (1998): Mit Sinn und Verstand. Eine Einführung in die Umweltästhetik. In: Günther A., R. Haubl, P. Meyer, M. Stengel & K. Wüstner: Sozialwissenschaftliche Ökologie. Eine Einführung. Berlin/Heidelberg, 61-133

Haubl, R. (1999): Wild-fremd? das Wilde in uns – eine psychologische Entdeckungsreise. In: Politische Ökologie - Wa(h)re Wildnis 59, April, 24-27

Heiland, S. (1992): Naturverständnis. Dimensionen menschlichen Naturbezugs. Darmstadt, 190 S.

Hellbrück, J., M. Fischer (1999): Umweltpsychologie. Göttingen, 687 S.

Hellpach, W. (1977): Geopsyche: Die Menschenseele unter dem Einfluß von Wetter und Klima, Boden und Landschaft. 8., unveränderte Aufl., Stuttgart, 275 S.

Hermann, B., H. Schutkowski (1998): Naturerfahrungsgebiete – Humanökologische Prolegomena zur Sicherung der Landschaft als Erlebnisraum und zur Förderung einer natur- und landschaftsverträglichen Erholung. In: Schemel, H.-J. u.a.: Naturerfahrungsräume. Ein humanökologischer Ansatz für naturnahe Erholung in Stadt und Land. Bundesamt für Naturschutz, Angewandte Landschaftsökologie, Heft 19, Bonn-Bad Godesberg, 13-29

Hoisl, R., W. Nohl & P. Engelhardt (2000): Naturbezogene Erholung und Landschaftsbild. Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft, KTBL-Schrift 389, Darmstadt, 306 S.

Horlitz, T. (1998): Naturschutzszenarien und Leitbilder. Eine Grundlage für die Zielbestimmung im Naturschutz. Naturschutz und Landschaftsplanung 30, (10), 327-330

http://www.albert-schweitzer.org/html/konzept_asw.htm#10, 24.4.2002

http://www.garten-therapie.de, 25.6.2002

http://www.heilbad.org/html/history.html, 24.4.2002

http://www.weideschweine.de (2002): Alte Landnutzung – Neue Wege im Naturschutz. 27.9.2002

Hurrelmann, K. (2002): Zu viel für manche kleine Seele. Machen die Lebensumstände die Kinder krank? Neue Zürcher Zeitung Online, 16.3.2002, http://www.nzz.ch/2002/03/16/zf/page-article7XSDT.html, 7 S.

Jung, C. G. (2001): Archetypen. München, 189 S.

Kaplan, R., S. Kaplan (1989): The experience of nature: a psychological perspective, Cambridge (U.S.A.), 340 S.

Kaplan, R., S. Kaplan, R. L. Ryan (1998): With People in Mind. Design and Management of Everyday Nature. Washington D.C./Covelo CA (U.S.A.), 225 S.

Kaplan, S. (1995): The restorative benefits of nature: Toward an integrative framework. Journal of Environmental Psychology, 15, 169-182

Kaplan, S., J. F. Talbot (1983): Psychological Benefits of a Wilderness Experience. In: Altmann, I., J.F. Wohlwill [eds.]: Human Behavior and the Environment. Advances in Theory and Research, New York (U.S.A.), 163-203

Karmazin-Kakowski, W. (1981): Pflanzenkompositionen in Dur und Moll. Das aktive Faktorenpotential der ästhetisch heilenden Landschaft. Garten + Landschaft, (10), 816-822

Keupp, H. (2000): Kindergesundheit und Umwelt – wi(e)der die Angst. In: Bilger, J., E. Petersen [Hrsg.]: Kinder – Gesundheit – Umwelt – Krankheit. Frankfurt am Main, 149-172

Kiemstedt H. (1967): Zur Bewertung der Landschaft für die Erholung. Beiträge zur Landespflege, Band 1, Institut für Landesplanung und Raumforschung der TH Hannover, Stuttgart, 151 S.

Klemmer, C. (1999): Praktische Landschaftsentwicklung in der biologisch-dynamischen Landwirtschaft am Beispiel des Hofes Sophienlust. Vortrag beim „Runden Tisch“ am Goetheanum in Dornach vom 21.- 22. Oktober 1999: Die Kultur der europäischen Landschaft als Aufgabe, http://www.goetheanum.ch/sektion/nws/Landschaft/vanelsen.html, 11.10.2002, 6-8

Konold, W. (2000): Erlebnis Gewässer für Seele, Bauch und Kopf. Wasserwirtschaft 90, (9), 428-432

Krüger U. & T. Norgall (1999): Großräumige Beweidungsysteme (GB) als neue Chance für den Naturschutz und extensive Landnutzung. Thesen. http://staff-www.uni-marburg.de/~naturs1/krueger2/html, 3 S.

Kruse, L. (1983): Katastrophe und Erholung – Die Natur in der umweltpsychologischen Forschung. In: Großklaus, G., E. Oldemeyer [Hrsg.], Natur als Gegenwelt. Beiträge zur Kulturgeschichte der Natur. Karlsruhe, 121-135

Kuckhermann, R. (1993): Die Konstituierung von Natur und Kultur in der Tätigkeit. Überlegungen zum Verhältnis von Tätigkeitspsychologie und Humanökologie. In: Seel, H.-J., R. Sichler & B. Fischerlehner [Hrsg.], Mensch-Natur. Zur Psychologie einer problematischen Beziehung. Opladen, 40-59

Kükelhaus H., R. zur Lippe (1982): Entfaltung der Sinne: Ein >>Erfahrungsfeld<< zur Bewegung und Besinnung. Frankfurt am Main, 176 S.

Kuo, F. E. (2001): Coping with Poverty. Impacts of Environment and Attention in the Inner City. Environment and Behavior, Vol. 33, (1), 5-34,

Kuo, F. E., W. C. Sullivan (2001a): Environment and Crime in the Inner City. Does vegetation reduce Crime? Environment and Behavior, Vol. 33, (3), 343-367

Kuo, F. E., W. C. Sullivan (2001b): Aggression and Violence in the Inner City: Effects of Environment via Mental Fatigue. Environment and Behavior, Vol. 33, (4), 543-571

Lamerdin, F. (1970): Die Bedeutung des Waldes für den Menschen und die Gefahren für den Wald. In: Fahrbach, G: Politikum-Reihe 24, Stuttgart, 96 S.

Laudert, D. (1998): Mythos Baum. Was Bäume uns Menschen bedeuten. Geschichte – Brauchtum – 30 Baumporträts. München/Wien/Zürich, 224 S.

Lehmann, A. (1999): Von Menschen und Bäumen: Die Deutschen und ihr Wald. Reinbeck bei Hamburg, 350 S.

Leuner, H. (1994): Lehrbuch der katathym-imaginativen Psychotherapie. Grundstufe, Mittelstufe, Oberstufe. 3., korr. u. erw. Aufl., Bern (CH), 589 S

LfU (Landesanstalt für Umweltschutz) [Hrsg.] (2000): Modell-Landschaftsplan Verwaltungsraum Gottmadingen. Modellhafte Erstellung des Landschaftsplanes für den Verwaltungsraum Gottmadingen nach den Mindestanforderungen der Länderarbeitsgemeinschaft für Naturschutz, Landschaftspflege und Erholung (LANA). Fachdienst Naturschutz, Naturschutzpraxis, Landschaftsplanung 1, Karlsruhe

Lohr, V.I., C. H. Pearson-Mims, J. Tarnai & D. Dillman (2002): A Multicultural Survey of the Influence of Childhood Environmental Experiences on Adult Sensitivities to Urban and Community Forests. Washington State University, Pullman, http://www.wsu.edu/~lohr/hih/nucfac/prop.htm#abst, 17.7.2002

Lüpke, G. von (2002): Allein mit Leoparden und Schlangen. Jugendliche Gewalttäter. natur & kosmos, September 2002, 30-32

Luz, F., U. Weiland (2001): Wessen Landschaft planen wir? Kommunikation in Landschafts- und Umweltplanung. Naturschutz und Landschaftsplanung 33, (2/3), 69-76

Maassen, B. (1994): Naturerleben oder der andere Zugang zur Natur. Baltmannsweiler, 246 S.

Mehrabian, A. (1987): Räume des Alltags. Wie die Umwelt unser Verhalten bestimmt. Gekürzte Neuausg., Reihe Campus, Bd. 1015, Frankfurt am Main, 182 S.

Meyer, T. (2002): Kinder brauchen Wildnis. Erlebnispädagogik. natur & kosmos, September 2002, 22-28

Meyer-Schönherr, M. (1992): Szenario-Technik als Instrument der strategischen Planung. Schriftenreihe Unternehmungsführung, Bd. 7, Ludwigsburg/Berlin, 311 S.

Milchert, J. (1983): Über die Sehnsucht nach >>Wildnis<< im städtischen Freiraum. Garten + Landschaft, (10), 771-776

Milchert, J. (1985): Meditation und Freiraum. Garten + Landschaft, (7), 23-28

Ministerium für Umwelt und Forsten Rheinland-Pfalz [Hrsg.] (1997a): Wasser und Natur erleben. Ökologisch orientierte Spiel- und Erlebnisräume. Mainz, 176 S.

Ministerium für Umwelt und Forsten Rheinland-Pfalz [Hrsg.] (1997b): Mainzer Thesen für eine kinderfreundliche Umwelt. Mainz, 19 S.

Mitscherlich, Alexander (1965): Die Unwirtlichkeit unserer Städte. Anstiftung zum Unfrieden. Frankfurt am Main, 161 S.

MLR (Ministerium Ländlicher Raum Baden-Württemberg) (2000): NATURA 2000 in Baden-Württemberg. Europa gestalten – Natur erhalten. 2. korr. Aufl., Stuttgart, 162 S.

Modellprojekt Konstanz (2002): Beweidungsprojekt. http://www.modellprojekt.de/projekte/naturschutz/beweidung.htm, 7.11.2002, 1 S.

Modellprojekt Konstanz, Bodensee-Stiftung & Tourismus Untersee e.V. (o.A.): Erlebnisradeln am Untersee. In: Landesvermessungsamt Baden-Württemberg [Hrsg]: Erlebniswege. Westlicher Bodensee, Hegau und angrenzende Schweiz

Neumann, E. (1994): Die grosse Mutter: Eine Phänomenologie der weiblichen Gestaltungen des Unbewussten. 10. Aufl., Solothurn/Düsseldorf, 350 S./183 S. Tafeln

Nohl, W. (1990): Zur Rolle des Nicht-Sinnlichen in der landschaftsästhetischen Erfahrung: Natur und Landschaft 65, (7/8), 366-370

Nolda, U. (1990): Stadtbrachen sind Grünflächen. Garten + Landschaft, (9), 27-32

Obergföll, F.-J.,H.-G. Vresky (1998): Kooperative Landnutzungsstrategien. Landinfo, (2), 11-13

Oppermann, R. & L. Luick (1999): Extensive Beweidung und Naturschutz – Charakterisierung einer dynamischen und naturverträglichen Landnutzung, Natur und Landschaft 74, 411-419

Orians, G. H. (1980): Habitat selection. General theory and applications to human behavior. In: Lockard, J. S. [ed.]: The evolution of human social behavior, New York, 49-66

Otterstedt, C. (2002): Einführung in die Tiergestützte Pädagogik und Therapie. NaturErleben, (2), 36-39

Overdick, T. (1999): Landschaft und Museum. Theoretische Überlegungen zur Musealisierung von Landschaft. In: Virtual Library Museen [Hrsg.]: Museologie Online 1, http://www.vl-museen.de/m-online/99/99-1.htm, 17.10.2002, 1-40

Palentien, C., W. Settertobulte & K. Hurrelmann (1998): Gesundheitsstatus und Gesundheitsverhalten von Kindern als Grundlage der Prävention. In: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) [Hrsg.], Gesundheit von Kindern. Epidemiologische Grundlagen. Expertentagung, Forschung und Praxis der Gesundheitsförderung, Band 3, Köln, 79-86

Parsons, R., L. G. Tassinary, R. S. Ulrich, M. R. Hebl & M. Grossman-Alexander (1998): The View from the Road: Implications für Stress Recovery and Immunization. Journal of Environmental Psychology, 18, 113-140

Petri, H. (1992): Umweltzerstörung und die seelische Entwicklung unserer Kinder. Zürich (CH), 219 S.

Plants for people (2002a): Pflanzen gegen Stress und für die Gesundheit. http://www.plants-for-people.de/forschung/stress.htm, 25.06.2002,

Plants for People (2002b): Bäume steigern das Wohlbefinden. http://www.plants-for-people.de/history/baeume.htm, 25.6.2002, 1 S.

Preuss, S. (1993): Psychologische Aspekte naturbewußten Verhaltens. In: Seel, H.-J. [Hrsg.]: Mensch-Natur. Zur Psychologie einer problematischen Beziehung. Opladen, 214-224

Quitmann, H. (1991): Humanistische Psychologie. 2. Aufl., Göttingen, 350 S.

Relf, D. [ed.] (1992): The Role of Horticulture in Human Well-Being and Social Development: A National Symposium. 19.-21. April 1990 - Arlington, Virginia, Portland, Oregon (U.S.A.), 254 S.

Riedel, I. (1985): Formen. Kreis, Kreuz, Dreieck, Quadrat, Spirale. Stuttgart, 147 S.

Riedel, I. (1999): Farben. In Religion, Gesellschaft, Kunst und Psychotherapie. Vollst. überarb., erw. Fassung, Stuttgart, 287 S.

Riekens, S. (1996): Besucherlenkung im naturnahen Raum. Lösungsansätze für den Konflikt Erholung-Naturschutz. Mensch-Natur-Bewegung 5, Rüsselsheim, 187 S.

Rudolf, K. S. (1998): Wahrnehmung und Landschaft. Die Evolution der Wahrnehmung und ihre Bedeutung im Mensch-Natur-Verhältnis. Schriftenreihe der Fachhochschule Weihenstephan – SFW Band 4, Fachhochschule Weihenstephan, Freising, 248 S.

Ryffel-Rawak, D. (2001): ADS bei Erwachsenen. Betroffene berichten aus ihrem Leben. Bern, 143 S.

Sachon, W. P. (1998): Herbst & Frühling. Eine Studie zur Psychologie der Jahreszeiten: Bad Wörishofen, 61 S.

Sachon, W. P. (2002): Natur und Therapie. Erlebensorientiertes therapeutisches Arbeiten in und mit der Natur. Teil 1, Bad Wörishofen, 51 S.

Sander, M.-L. (2002): Waldkindergärten – die >>grüne<< Alternative. NaturErleben, (2), S. 26-28

Schaier, A. (1986): Gartenarbeit für Körperbehinderte und Senioren. Dortmund, 139 S.

Schemel, H.-J. u.a. (1998): Naturerfahrungsräume. Ein humanökologischer Ansatz für naturnahe Erholung in Stadt und Land. Angewandte Landschaftsökologie, Heft 19, Bundesamt für Naturschutz [Hrsg.], Bonn-Bad Godesberg, 372 S.

Schlosser, D. (1994): Barrierefreies Bauen in der Freiraumplanung. Das Gartenamt, (1), 24-28

Schmidt, A. (2002): Freiraumplanung und neue demographische Entwicklungen, Stadt und Raum (2), 100-107

Schmidt, W (1998): Langfristige Sukzession auf brachliegenden landwirtschaftlichen Nutzflächen. Naturschutz durch Nichtstun? Naturschutz und Landschaftsplanung 30, (8/9), 254-258

Schönbuchstrolche (2002): http://www.hildrizhausen.de/schoenbuchstrolche/gesundheit.html, 24.4.2002

Schweppe–Kraft, B. (2000): Von der Ökotechnik zum Naturschutz durch nachhaltige Nutzung. Zur Entwicklung von Zielen und Philosophien in den Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben des Bundes. In: K.-H. Erdmann & T. J. Mager [Hrsg.]: Innovative Ansätze zum Schutz der Natur. Visionen für die Zukunft. Berlin/Heidelberg/New York, 239 S.

Schwertl, U. (1989): Krankenhausgärten als Therapieräume, Garten + Landschaft, (1), 26-31

Schwiersch, M., J. Stepien & R. Schröck (1996): Subjektive Ergebnisse und Erfahrungen während stationärer Rehabilitation. Ergebnisse einer Studie zur Erlebniswelt von onkologischen Patienten. Prävention und Rehabilitation 8, (1), 1-9

Seel, H.-J., R. Sichler (1993): Perspektiven einer Psychologie der menschlichen Naturbeziehung. In: Seel, H.-J., R. Sichler & B. Fischerlehner [Hrsg.]: Mensch-Natur. Zur Psychologie einer problematischen Beziehung. Opladen, 14-26

Serpa, A. (1995): Subjektive Landschaftserfahrungen und die Archtetypen des kollektiven Unbewußten. Stadt und Grün, (9), 618-623

Spitthöver, M. (2002): Freiraumqualität statt Abstandsgrün. Stadt + Grün, (8), 28-33

Starke, T. (1999): „‘Naturspielräume auf Stadtbrachen‘ – Potentiale und Nutzungskonzepte“. Akademische Abhandlungen zur Raum- und Umweltforschung, Berlin, 406 S.

Statistisches Bundesamt Deutschland (2002a): Umwelt – Bodenflächen nach Art der tatsächlichen Nutzung. http://www.destatis.de/basis/d/umw/ugrtab7.htm, 30.10.2002, 2 S.

Statistisches Bundesamt Deutschland (2002b): Gesundheitswesen. Neue Gesundheitsausgabenrechnung: Gesundheitsauausgaben nach Leistungsarten in Mill. EUR. http://www.destatis.de/basis/d/gesutab4.htm, 30.10.2002, 1 S.

Stieve, H., I. Wicke (1990): Wie unsere Augen sehen. In: Maelicke, A. [Hrsg.]: Vom Reiz der Sinne. Weinheim, 25-46

Stiftung Naturschutzfonds beim Ministerium Ländlicher Raum Baden-Württemberg (o.A.): Der Weg zum Naturerlebnis-Park – Anregungen für die ökologische Gestaltung von Parkanlagen. Stuttgart, 26 S.

Tappe, S., G. Tutsch (1999): Ühlingen – Birkendorf 2000 – wir für uns. Entwicklungschancen für die Zukunft der Gemeinde. Landinfo 2/99

Tessin, W. (1991): Bedingungen grosstädtischen Naturerlebens. Das Gartenamt, 40, (1), 15-20

Thomashow, M. (1994): Erkenne dich selbst! – Wege zur Umweltidentität. In: Schreier, H. [Hrsg.]: Die Zukunft der Umwelterziehung. Umwelterziehung Bd. 7, Hamburg, 133-150

Thoreau, H. D. (1996): Aus den Tagebüchern 1837-1861. Hrsg. u. übers. v. S. Schaup, Oelde, 293 S.

Tomatis, A. A. (1987): Der Klang des Lebens. Vorgeburtliche Kommunikation – die Anfänge der seelischen Entwicklung. dt. v. H. Kober, Hamburg, 304 S.

Tress, B. & G. Tress (2001): Begriff, Theorie und System der Landschaft. Ein transdisziplinärer Ansatz zu Landschaftsforschung. Naturschutz und Landschaftsplanung 33, (2/3), 52-58

Trommer, G. (1991): Naturerleben – ein naturwisssenschaftlich unmöglicher aber notwendiger Begriff für Umweltbildung. In: Homfeldt, H.-G. [Hrsg.]: Erziehung und Gesundheit. Weinheim, 200-223

Trommer, G. (1994): Das Wilde – Subjekt und Objekt landschaftsbezogenen Umweltbewußtseins. In: Schreier, H. [Hrsg.]: Die Zukunft der Umwelterziehung. Umwelterziehung Bd. 7, Hamburg, 119-132

Ulrich, R. S. (1985): Aesthetic and emotional influences of vegetation. A review of the scientific literature. Swedish Council for Building Research to the department of Clinical Psychologie, Uppsala, Schweden, 20 S.

Ulrich, R. S., R. F. Simons, B. D. Losito, E. Fiorito, M. A. Miles & M. Zelson (1991): Stress Recovery during Exposure to Natural and Urban Environments. Journal of Environmental Psychology, 11, 201-230

Umweltbundesamt und Statistisches Bundesamt [Hrsg.] (2002): Umweltdaten Deutschland 2002. Berlin, 56 S.

Unterbruner, U. (1993): Sehnsüchte und Ängste – Naturerleben bei Jugendlichen. In: Seel, H.-J., R. Sichler & B. Fischerlehner [Hrsg.]: Mensch-Natur. zur Psychologie einer problematischen Beziehung. Opladen, 164-174

Volk, H. (1985): Wieviel Wald gehört zur Erholungslandschaft? Befragungsergebnisse für das Naturschutzgebiet Feldberg im Schwarzwald. Natur und Landschaft 60, (1), 500-504

Waldkindergarten Würzburg (2002): http://www.wuerzburg.de/waldkindergarten/, 24.4.2002

Whitefield, P. (1995): Permakultur kurz & bündig. Schritte in eine ökologische Zukunft. Xanten, 69 S.

Wöhler, K. (1998): Naturerlebnisgebiete – Rettung der Naturerfahrung? Eine kulturwissenschaftliche Ableitung. In: Schemel, H.-J. u.a.: Naturerfahrungsräume. Ein humanökologischer Ansatz für naturnahe Erholung in Stadt und Land. Bundesamt für Naturschutz, Angewandte Landschaftsökologie, Heft 19, Bonn-Bad Godesberg, 31-46

Zeiher, H. J., H. Zeiher (1998): Orte und Zeiten der Kinder. Soziales Leben im Alltag von Großstadtkindern. 2. Aufl., Weinheim und München, 223 S.

Zucchi, H. (2002): Wildnis als Kulturaufgabe – ein Diskussionsbeitrag. Natur und Landschaft 77, (9/10), 373-378